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Frode Olsen, Bass![]() Frode Olsen wurde in Oslo, Norwegen geboren, wo er am Nationalen Konservatorium studierte. Anschließend ging er an die Deutsche Oper am Rhein in Düsseldorf und wurde Mitglied des Ensembles in Rollen wir Masetto, Colline und Don Alfonso in "Cosi fan tutte". Von 1986 und 1992 war er am Badischen Staatstheater in Karlsruhe u. a. in den Rollen Sarastro, Pimen, Gremin, Zaccaria, Pogner, Marke, Landgraf, Orest, Basilio und Timur zu erleben. Gastengagements führten Olsen nach Dresden, Leipzig, Strasbourg, Dortmund, Bern, die Wiener Volksoper, Oslo und an La Monnaie in Brüssel, wo er im Herbst 1991 die Rolle des Fasolt in einer neuen Inszenierung des Rings interpretierte. Im August 1992 gab der Bass sein Debut bei den Salzburger Festspielen als erster Soldat in 'Salome'. 1992 kehrte er als Sarastro nach Brüssel zurück und war 1993 erneut in 'Salome' und bei einer Konzertaufführung der "Ulisse" von Dallapiccola in Salzburg zu sehen. Frode Olsen wurde zu einem der gefragtesten Bässe in Europa mit Einladungen nach Dresden als Pogner, nach Aix-en-Provence als König Ludwig in 'Euryanthe', nach Frankfurt und Bologna als Doktor in 'Wozzeck', nach Oslo als Abimelech, nach Lyon als Commendatore und als Elviro in Rossinis 'Otello' nach Brüssel. In Glyndebourne gab er sein Debut als Gremin und kehrte 1996 als Truelove und als Valens in Peter Sellars Neuinszenierung von Händels 'Theodora' zurück. Olsen war außerdem in folgenden Rollen zu sehen: Hunding (Karlsruhe), Gurnemanz (Opera de Normandie und Brüssel), Melchtal in 'Guillaume Tell' in Pesaro, Procida in 'Vespri Siciliani' in Oslo, Landgraf in 'Tannhäuser' in Leipzig, König Marke in Brüssel and Leipzig, Selim in Turco in Italien und in Nantes, in einer Neuinszenierung des "Freischütz" an der New Israeli Opera, als Claggart in 'Billy Budd' in Antwerpen, und bei den Salzburger Festspielen in 'Wozzeck' und 'Le grande Macabre'. Er sang in 'Mahlers 8ter Symphonie.' am La Fenice in Venedig, gab den Doktor in Hamburg (auf CD/EMI erhältlich), und sang die Titelrolle in 'St. Francois d'Assise' in Leipzig sowie Marke in Washington und Strasbourg. Engagements aus der letzten Zeit beinhalten u.a. Wesener bei der Ruhr-Triennale in Bochum, Peneios in 'Daphne' in Amsterdam, Walküre-Wotan in Freiburg, Philipp in Oslo und Vodnik/Wassermann in 'Rusalka' in Brüssel (mit Wiederaufnahme in 2010/11). Neue Aufgaben beinhalten als Astradmors/Grand Macabre in Brüssel, beim Adelaide Festival in Australien, in Barcelona und bei der ENO London, Rocco/Fidelio in Garsington, Ramphis in Oslo, Marke/Tristan in Genua, eine Uraufführung (Matsukatse) bei La Monnaie in Brüssel und Kottwitz/Prinz von Homburg am Theater an der Wien. Auf Tonträgern ist Frode Olsen zu erleben in 'Salome' (Decca) unter Dohnanyi, 'Le grand Macabre' mit Salonen (Sony), als Doktor in 'Wozzeck' (EMI) mit Metzmacher, sowie auf DVD als Valens in 'Theodora' und Gremin in 'Onegin'. Frode Olsen arbeitete u. a. mit Dirigenten wie Claudio Abbado, Sylvain Cambreling, Antonio Pappano, Esa Pekka Salonen, Andrew Davies, Jiri Kout und Kent Nagano und Regisseuren wie Stefan Herheim, Willy Decker, Peter Konwitschny, Herbert Wernicke, Peter Mussbach, Peter Sellars, Luc Bondy, Graham Vick und David Pountney zusammen.
- kr 08/10 - |