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Lioba Braun, Mezzosopran![]() Lioba Braun studierte zunächst Kirchenmusik und erhielt ihre Gesangsausbildung bei Ch. Lehmann. Ihre internationale Karriere als Mezzosopranistin begann recht spektakulär, als sie bei den Bayreuther Festspielen 1994 und unter der Leitung von Daniel Barenboim kurzfristig die Partie der Brangäne in Tristan und Isolde übernahm. Bald darauf sang sie an den großen Opernhäusern Europas, an der Mailänder Scala, dem Teatro Real in Madrid und am Liceu in Barcelona ebenso wie in Berlin, Dresden, Leipzig, München, Stuttgart, Zürich, Rom und an der Wiener Staatsoper. Aufgrund ihres umfangreichen Wagner-Repertoires blieb sie ein langjähriger und gefragter Gast am "grünen Hügel" in Bayreuth. Sie arbeitete mit vielen namhaften Orchestern und Dirigenten zusammen und machte verschiedene Aufnahmen, darunter "Lioba Braun singt Wagner" (SONY 2005) unter der Leitung von Peter Schneider, Mozarts Requiem unter Christian Thielemann (Deutsche Grammophon 2006), Mahlers 2. und 8. Symphonie unter Jonathan Nott, sowie die Altrhapsodie von Brahms mit Helmuth Rilling. Seit 2007/08 war Lioba Braun u.a. zu erleben als Venus/Tannhäuser unter dem Dirigat von James Conlon/Los Angeles, in der gleichen Partie u.a. mit der Deutschen Oper Berlin in China und am Teatro Real Madrid, gefolgt von Konzerten in Brüssel (Mahler III), Baden-Baden, Wien, beim Papst in Rom und bei den Salzburger Festspielen unter Mariss Jansons. Außerdem war sie Kundry im Parsifal in Neapel, in München unter Kent Nagano und an der Semperoper Dresden, Ortrud an der Wiener Staatsoper und an der Oper Leipzig, Judith/Blaubart bei den Dresdner Musikfestspielen und mit den Münchner Philharmonikern (H. Haenchen), Isolde (konzertant 2. Akt) in Lyon (J. Märkl) wie erneut Brangäne (Barenboim/Chéreau) an der Mailänder Scala, in Turin unter Jeffrey Tate und in LA unter J. Conlon. Darüber hinaus sang Lioba Braun Beethovens 9. in München unter C. Thielemann, Alma-Mahler-Lieder unter James Judd im Goldenen Musikvereinssaal in Wien, Mahlers 2. Symphonie unter J. Nott, Mahlers 3. Symphonie unter Christoph Eschenbach und Zubin Mehta (Berliner Philharmoniker) sowie – neben vielen anderen Projekten – Mahlers Lied von der Erde und Bergs 7 frühen Lieder unter G. Tate. DirigentenClaudio Abbado, Herbert Blomstedt, Daniel Barenboim, Riccardo Chailly, Philippe Herreweghe, Marek Janowski, James Levine, Jesus Lopez-Cobos, James Conlon, Christoph Eschenbach, Lorin Maazel, Zubin Mehta, Riccardo Muti, Myung-Whun Chung, Sir Neville Merriner, Kent Nagano, Helmuth Rilling, Peter Schneider, Wolfgang Sawallisch, Horst Stein, Giuseppe Sinopoli, Jeffrey Tate, Christian Thielemann, Marcello Viotti, Andris Nelsons, Sir Simon Rattle u.v.a. OrchesterBerliner Philharmoniker, NHK Tokio, St. Cecilia Rom, Cincinnati Symphony Orchestra, ConcertgebouwOrchester Amsterdam, Leipziger Gewandhausorchester, Staatskapelle Dresden, Wiener Symphoniker, Bamberger Symphonikern, Münchner Philharmoniker, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Tschechische Philharmonie u.a. Kürzliche und Bevorstehende Engagements 2009 bis 2013 (Auszug)
- kr 08/10 - |