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Soula Parassidis in Nono’s Al gran sole carico d’amore (Konwitschny) – Leipzig 10/09

Revolution als Kitsch-Oper

„…Vier reizende Sopranistinnen in Blümchen-Minis enfalten eine Katzenjammerkraft, da kann man schon Angst kriegen. Marika Schönberg, Kathrin Göring, Soula Parassidis und Tanja Andrijic spielen die Kommunardin Louise Michel, die Partisanin Tanja Bunke, die Kunstfigur Deola und eine Nordvietnamesin…Fazit: Revolutionskitsch, aber auf höchstem Niveau.“

Bild, Kröning, 10.10.09

 

Im Schraubstock der Geschichte

„…Bei Luigi Nono ist die Stimme der Revolution meist weiblich. Vor allem Marika Schönberg, Kathrin Göring, Soula Parassidis, Tanja Andrijic und Iris Vermillion, sind als Sirenen der Klage unschlagbar. Selbst wer diese Deutung zu dikaktisch finden mag, wird sich ihrer musikalischen Überzeugungskraft kaum entziehen können.“

FR und freiepresse.de, Joachim Lange, 12.10.09

 

Zu denken wagen

„…am Ende triumphierte ganz eindeutig die Musik. Die Protagonistinnen […] sorgten wie gesagt für Schönheit, die sich dem Strukturalismus nicht entgegenstellt, ihn aber auch für den konservativen Leipziger Opernabonnenten erträglich machte. Marika Schönberg, Kathrin Göring, Soula Parassidis und Tanja Andrijic waren nicht nur konzeptionell die „Heldinnen“ des Abends, sondern auch stimmlich…“

klassikinfo.de, Claus Fischer, 12.10.09

 

Nono in Leipzig: Selbstständig Denken bei „Al gran sole carico d’amore“

„…Die süßen Sopranistinnen retten die teilweise schleppende Handlung. Sie bieten etwas fürs Auge und Ohr. Marika Schönberg, Kathrin Göring, Soula Parassidis und Tanja Andrijic, die Heldinnen überstimmen sich gegenseitig als laute oder stille Opfer. Sie schreien die Ungerechtigkeit der Welt aus dem Leib und sind im nächsten Moment schon wieder zahm, wie kleine Katzen. Beeindruckend… .“

Leipziger Internet Zeitung, Franziska Henkel, 11.10.09

 

Große Bilder für freie Gedanken

„…Grandiose Leistungen auch auf der Bühne: Marika Schönberg, Kathrin Göring, Soula Parassidis und Tanja Andrijic überbieten sich als Heldinnen, als laute oder stille Opfer in stimmlichen Höchstleistungen und szenischer Ausdruckskraft. Wie sie leiden, wie sie kämpfen, wie sie lautlos anklagen, wie sie mit Wohlklang besänftigen oder die Ungerechtigkeiten der Welt herausschreien und dann doch wieder zurückfinden in ein Belcanto-Singen, ist schlicht atemberaubend. …“

LVZ, Tobias Wolff, 10.10.09

 

Revolutionsoper

„…Als vier hohe Soprane scheuten Marika Schönberg, Kathrin Göring, Soula Parassidis und Tanja Andrijic mt dem Mezzo von Iris Vermillion (als Mutter) keinerlei Einsatz und Anstrengung, gingen vol in ihren Rollen auf, bis hin zu den Gesangsgrenzen fast überschreitenden Spitzentönen und existentiellen Schreckens- und Schmerzensschreien. …“

Opernnetz.de, Axel Göritz, 12.10.09